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Artikel-Schlagworte: „co2“

Starbucks und die USA: CO2 Fakten zum Kaffee!

Donnerstag, 25. September 2008

In den USA gibt es seit letzter Woche beim Kaffeeröster Starbucks das Magazin GOOD zum Mitnehmen. Auch wenn es neben der Tankstelle der wohl meist frequentierte Ort ist, glaube ich nicht, dass besonders viele Amerikaner dem kleinen Blatt hohe Aufmerksamkeit schenken, auch wenn der Titel Carbon Emissions heisst. Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Zumindest erreicht das Magazin über die Printausgabe ein noch grösseres Publikum, wie GOOD Gründer Ben im Starbucks Blog berichtet. Auch ich bin immer auf der Suche nach Aktionen in den Staaten und lasse es mir das natürlich nicht nehmen, auf StartBlue kurz über Ausgabe 001 zu berichten, da das Thema CO2 Ausstoss direkt zu unserer Seite passt.


C02 Fakten aus den USA - lassen sie die Amis kalt?

Der Flugblatt zeigt in vier Schritten, wie es zur Zeit um die globale Erwärmung bestellt ist, und vor allem welchen Einfluss die USA womöglich genommen haben. Letztendlich sind die Zahlen für wirkliche CO2 Insider nicht neu, aber mich hat vor allem der Vergleich zum Welt-CO2 Austoss pro Kopf überrascht. Als Quellen werden unten unter anderem viele staatliche Organisationen wie das US Department of Engery oder die US Environment Protection Agency angegeben, aber auch einige Forschungseinrichtungen, so dass man hoffentlich von der Richtigkeit der Zahlen ausgehen kann.


Die Verursacher sind bekannt - und der Anteil des Transportsektors wächst (auch in Europa!)

Auf der linken Seite werden zunächst einige Beispiele genannt, wodurch eine CO2 Produktion von 6.5 Mrd Tonnen pro Jahr in den USA in 2006 zustande kommen. Darunter zählen natürlich die Industrie, der Verkehr, die Kraftwerke und der Energieverbrauch normaler Haushalte, aber worauf es hier besonders ankommt, ist der verschwenderische Lebensstil, der Umgang mit vorhandenen Ressourcen. Fast jeder Amerikaner fährt zumindest für deutsche Verhältnisse ein zu grosses Auto, legt weite Strecken zum Briefkasten oder auf dem Weg zur Arbeit zurück und ist aufgrund der aktuellen Preissituation für Benzin noch nicht wirklich gezwungen, sich nach Alternativen umzuschauen. Somit hält hier der Transport Sektor einen Anteil von 34% am Gesamtausstoss, während dieser in Deutschland bei ca. 20% liegt*.

Der Vergleich - keine Goldmedaille

In der Mitte findet man den Bereich, bei dem jedem Leser genau die gleichen Gedanken einfallen sollten, wie die Diagramme betitelt sind: Huh, Oops, und Whoa. Beim genauen Hinsehen stellt man sogar fest, dass es neben den USA noch einen zweiten Bösewicht im weltweiten CO2-Herausschleudern gibt, und zwar China. Dennoch darf nicht unter den Tisch gekehrt werden, dass in den letzten 200 Jahren die Emissionen stetig angestiegen sind und heute die USA pro Kopf viermal so viel CO2 produzieren, wie im weltweiten Durchschnitt.

Das Fazit: Es sieht schlecht aus!

Kurz und knackig werden einige der Auswirkungen der hohen Treibhausgasemissionen aufgezählt. Zum Beispiel:

  • Der amazonische Regenwald ist seit 1970 um die Fläche von Texas (das zweifache Deutschlands) geschrumpft
  • Der Meeresspiegel wird bis 2050 um weitere 55 cm ansteigen!
  • Korallenriffe werden ausgelöscht werden
  • Gletscher werden schmelzen und verschwinden

Was kann man dagegen tun?

In drei kleinen Wölkchen, aber mit fetter Schrift heisst es:

  • Benutzt öffentliche Verkehrmittel!
  • Steigt um auf alternative Energieerzeugung!
  • Recycelt Papier!

Richtig! Hätten wir das vor 20 Jahren gewusst, hätten wir vielleicht damals schon damit angefangen. Natürlich und hoffentlich wissen die Amerikaner aber auch, dass es noch viele weitere Wege gibt, um den Ausstoss von schädlichen Treibhausgasen zu senken. Zum Beispiel einfach ein kleineres, leichteres Auto fahren, alle Standby Geräte einfach einmal abschalten oder nicht noch mehr neue Golfplätze in die Wüste bauen? Ich bin sehr froh darüber, irgendwie das Gefühl zu haben, dass im Moment etwas passiert. Die Leute fangen an, umzudenken und vielleicht schaffen sie es nach einem politischen Umbruch Ende des Jahres, an die eigenen positiven Entwicklungen und die in Europa anzuknüfen, und wieder Ziele à la Kyoto in Angriff zu nehmen.

Wollen wir hoffen, dass neben dem täglichen Kaffee der ein oder andere über das GOOD Magazin stolpert und sich den erschreckenden Vergleich einmal vor Augen hält und sich die 3 Wolken zu Herzen nimmt. In diesem Sinne: Start Blue!

Matthias Wiedemann,
San Francisco

* Interessierte Leser finden bei der European Environment Agencyeinen aktuellen Bericht über die Entwicklungen und Ziele für den Transportsektor in Europa

Genepax’ Wasser-Auto

Samstag, 14. Juni 2008

Die japanische Firma Genepax hat ein Auto vorgestellt, dass alleine mit purem Wasser fährt, nicht mit Wasserstoff, wie bei anderen Auto Projekten mit Brennstoffzelle. Nach den Angaben aus der Pressemeldung, soll das Fahrzeug mit einem Liter Wasser (egal ob es Regen-, Fluss-, oder Meerwasser ist) für eine Stunde mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h laufen.

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Der Kern der Technologie beruht auf einem Generator, der mit einer Membran-Elektronen-Einheit (MEA, membrane electrode assembly) und einem speziellen Material durch eine chemischen Reaktion das Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff aufspalten kann und so elektrischen Strom erzeugt. Der grosse Vorteil ist, dass bei dieser Energieumsetzung kein CO2 ausgestossen wird.



Ob sich diese Technik in nächster Zeit durchsetzen und auch auf Auto-Ausstellungen zu sehen sein wird, muss abgewartet werden, im Moment befindet sich Genepax noch in Patentverhandlungen und hofft auf die Zusammenarbeit mit anderen japanischen Autoherstellern. Die Preise für derartige Systeme werden derzeit mit 18,522 US-Dollar angebeben (ohne Auto) und werden bei Massenproduktion sogar unter 5000 US-Dollar sinken.

via Reuters und Tech-on

Wir sorgen für saubere Luft.

Elektroautos heute und morgen

Freitag, 30. Mai 2008

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Der anhaltend hohe Ölpreis hat auch seine guten Seiten… . Sind Elektroautos heutzutage eher Nischenprodukte für eine ganz kleine Zielgruppe von Autofahrern,

http://www.cityel.de/

so wird das vermutlich in naher Zukunft ganz anders aussehen. Renault- Nissan plant ab dem Jahre 2010, also in anderthalb Jahren, Elektroautos auf Basis des heutigen Renault Megane in Serie zu fertigen. Neben einer wartungsarmen Technik und einer sehr guten Beschleunigung werden diese Elektroautos auch über eine für die Autobahn angemessene Höchstgeschwindigkeit verfügen und zusätzlich über eine alltagstaugliche Reichweite mit einer Akkuladung. Zudem wird der Sicherheitsstandart und der Komfort auf dem derzeitigen Niveau herkömmlicher Autos liegen. Bei der Energiegewinnung ist man, anders als bei heutzutage üblichen Verbrennungsmotoren, nicht auf einen Input = Öl angewiesen, sondern man kann mehrere Wege nutzen, Energie zu produzieren.

Neben diesen Vorteilen werden zusätzlich auch diejenigen Firmen in Zukunft Vorteile erringen, die jetzt flexibel und mutig genug sind, alltagstaugliche Elektroautos zu entwickeln und diese bald in Serie zu produzieren. Das Gute an einem hohen Ölpreis ist, je höher dieser steigt, umso eher werden wir die Elektroautos von morgen fahren…

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Wir sorgen für saubere Luft.

Lightning GT

Sonntag, 30. Dezember 2007

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Einen elektrischen Supersportwagen wird die Firma Lightning Car Company aus England im Jahr 2008 auf den Markt bringen. Das Auto soll über beeindruckende 700 PS verfügen und den Sprint von Null auf 100 km/h in weniger als 4 Sekunden bewältigen. Mit einer Reichweite von rund 400 Kilometern soll dieses Elektroauto nicht nur für den Stadtverkehr geeignet sein, sondern auch weite Strecken zurücklegen können. Die Höchstgeschwindigkeit des Lightning GT soll bei rund 210km/h liegen.

http://www.lightningcarcompany.com/contact.php

Interessant ist, dass der Wagen mit vier Elektromotoren ausgerüstet ist, die direkt an den Rädern angebracht sind. Übertragungswellen für den Kraftfluss werden dadurch überflüssig. Beim Gas wegnehmen sorgt ein System zur Bremskraftrückgewinnung dafür, dass der Akku des Fahrzeuges dann während der Fahrt wieder aufgeladen wird. Dieses soll die Reichweite erheblich erhöhen. Der Akku des Lightning GT ist ein sogenannter Lithtium-Titanat-Akku. Dieser Akku soll vier wesentliche Vorteile besitzen, zum einen soll er in die Eigenschaft besitzen innerhalb von 10 Minuten voll aufladbar zu sein und er soll auch nach 15.000 Ladevorgängen noch 85% seiner ursprünglichen Kapazität besitzen. Zudem soll das bekannte Problem einer möglichen Überhitzung nicht auftreten und der Akku soll weniger umweltschädliche Stoffe enthalten als derzeitig verwendete Akkus. Einziger Nachteil ist der zur Zeit noch relativ hohe Preis gegenüber Lithium Ionen Akkus. Dieses drückt sich auch in dem angepeilten Verkaufspreis von 220.000 Euro des Fahrzeuges aus.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,489085,00.html

Anhand der technischen Daten scheint dieses Elektroauto, ebenso wie der Tesla Roadster und der Venturi Fetish gar nicht dem geläufigen Bild eines Elektroautos zu entsprechen. Wir sind gespannt wie erfolgreich sich diese Nischenprodukte entwickeln werden. Den Vergleich mit dezeitigen konventionellen Sportwagen brauchen sie anhand der Leistungsdaten jedenfalls nicht wirklich zu scheuen. Zudem kommen Vorteile hinzu, die gegenüber heutigen Fahrzeugen eindeutig bestechen: geringer Geräuschpegel, geringe Wartungskosten und geringe “Tankkosten”. Das beste allerdings, keine direkten umweltschädlichen Emissionen.

Wir sorgen für saubere Luft.

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Zuckerbrot und Peitsche in Frankreich

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Ab dem 1.1.2008 wird es für Käufer eines umweltschädlichen Neuwagens in Frankreich teuer. Es wurde gerade ein Gesetz verabschiedet, welches dann beim Kauf eines Autos mit einem CO2 Ausstoss von über 160g/km, es mit einer Zuzahlung versehen werden muss. Diese fallen gestaffelt aus und können im “schlimmsten Fall” bis zu 2600 Euro betragen. Käufer eines umweltfreundlichen Neuwagens der einen CO2 Ausstoss von unter 130g/km hat, werden hingegen mit bis zu 1000 Euro belohnt. Zusätzlich können die Käufer noch eine Prämie über 300 Euro erhalten wenn sie den Nachweis beim Kauf eines Neuwagens erbringen, ein mindestens 15 Jahre altes Auto verschrottet zu haben.

Käufer eines Autos mit einem CO2 Ausstoss von unter 60g/km sollen sogar eine Sonderzahlung von 5000 Euro bekommen. Chancen bieten sich hier sicherlich für Elektrofahrzeuge, aber auch der Loremo aus Deutschland sollte hiervon in Zukunft deutlich profitieren können.

Wir sind gespannt wie sich die Zulassungszahlen von Neuwagen in Frankreich entwickeln und werden in Kürze mehr berichten. Vielleicht wird dieses Instrument von Anreizen und Strafen ja auch bald in Deutschland eingeführt; in Österreich sind ähnliche Gesetzesvorhaben bereits in Planung. Wer schon jetzt nach einem passendes Auto suchen möchte kann ja gleich loslegen…

Wir sorgen für saubere Luft.

Kaufe Dich frei - CO2 frei

Samstag, 10. November 2007

Der amerikanische Volkswagen Konzern hat eine Partnerschaft mit Carbonfund.org geschlossen. Dabei geht es darum, im ersten Schritt den CO2 des eigenen Autos so weit wie möglich zu reduzieren, und im zweiten Schritt durch eine Investition in Carbonfund die restliche Emission, den sogenannten Offset, auszugleichen. Diese Gelder werden dann in Projekte zu erneuerbare Energien, Energieeffizienz und in die Aufforstung gesteckt, welches schlussendlich zu einer Reduzierung der Treibhausgase führt.

Yahoo Öko Rating

Donnerstag, 8. November 2007

Das Yahoo Öko Ranking umfasst vier Einflussfaktoren, aus denen sich die Platzierungen ergeben.

  • Ungesunde Abgase
  • Ausstoß von Treibhausgasen die die globale Erwärmung verursachen
  • Den Spritverbrauch eines Fahrzeugs
  • Die Umweltbelastung bei der Herstellung des Fahrzeugs und seiner Einzelteile

Zum Yahoo Rating

VCD Umweltliste

Donnerstag, 8. November 2007

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Die VCD Umweltliste geht von drei Kriterien aus, Verbrauch, Lärm und die Menge und Art der Schadstoffe, die aus dem Auto kommen.

Zur Umweltliste

Back from IAA 2007

Montag, 24. September 2007

SkylineZiel des Ausflugs war es, die Messestände unter die Lupe zu nehmen und neue Konzepte zu finden. Da die diesjährige IAA auf das Thema CO2 und Umweltverträglichkeit, also Kraftstoffeinsparung ausgelegt war, fiel das ganz leicht und die Hostessen wussten gleich, worauf man hinaus wollte. Dennoch kann man gleich als Fazit festhalten, dass bei einigen Herstellern mehr “Schein als Sein” zu sehen war, und gar nicht oder nur sehr oberflächig auf die Problematik eingegangen wurde.Auch bei den Konzept-Cars war nach dem dritten Modell klar, was uns in naher Zukunft erwartet: Design-technisch äußerlich alles das gleiche, was unter der Haube abgeht, da tut sich schon eher was in Richtung 1 Liter-, Elektro-, Brennstoffzellen- oder Hybridmotor.Gimmick-Tops:

  • Ski-Schloss (Audi)
  • Cap (VW)
  • Kopfhörer (Audi, Geheimtip)
  • T-Shirt (carmondo, einsames Startup am Ende der Tour, aber netter Talk)

Einige Pavillon Tops:

  • Mercedes
  • Volkswagen

Einige Flops:

  • Mini
  • Lancia
  • China Automobile

Hier kurz einige Bilder. Eine Auswertung der verschiedenen Konzepte der Hersteller wird dann auf startblue.de erfolgen, nicht hier im Blog. Jetzt gilt es, die 10 Kilo Materialien zu ordnen und zu bewerten. Mercedes:

Mercedes IAA

Opels Konzept-Car, Segways hinten drin:

Opel

Nissans Konzept-Car, die typische runde Form plus das abfallende Heck

Nissan 

Zum Abschluss gab es noch ein Trampolin Springen in der Active Area des Volkswagen Konzerns:

Trampolin  

Besonderen Dank an die Spielmacher aus Laboe!