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Archiv für die Kategorie „Technologie“

RUF Elektro Porsche

Dienstag, 4. November 2008

Der Tuningspezialist RUF aus dem Algäu hat vor kurzem einen umgebauten Porsche vorgestellt der rein elektrisch angetrieben wird. Der Wagen mit der Bezeichnung eRUF Konzept A 2008 verfügt über 204 PS und soll eine Höchstgeschwindigkeit von 225km/h erreichen. Die Reichweite gibt die Firma mit bis zu 320km an. Diese variiert allerdings ebenso wie bei herkömmlichen Fahrzeugen und hängt auch vom Fahrstil des Fahrers ab.

Beachtlich ist, dass der Wirkungsgrad dieses Fahrzeuges, also der Anteil der nutzbaren Energie aus dem Energiespeicher des Fahrzeuges, wesentlich höher ist als bei herkömmlichen Fahrzeugen und so weniger Energie verschwendet wird. Die elektrische Energie für den Prototypen wurde aus dem firmeneigenen Wasserkraftwerk gewonnen, wodurch sich der ökologische Kreislauf in diesem Fall schliesst. Das spannende an diesem Konzept ist, dass es eine Synergie herstellt zwischen Fahrspass und Umweltverträglichkeit.

Wir sorgen für saubere Luft.

Infrastruktur für Elektroautos

Samstag, 30. August 2008

Die Vision elektrische Autos in grossem Umfang nutzen zu können, wird langsam Realität. Eine Herausforderung im Zusammenhang mit umweltfreundlichen Fahrzeugen besteht zur Zeit in der Schaffung einer entsprechenden Infrastruktur um eine Alltagstauglichkeit der Fahrzeuge zu ermöglichen. Hierbei handelt es sich um Ladestationen für die Batterien der Elektrofahrzeuge als auch um spezifische Wechselstationen für diese. Mittelfrisitg wird es möglich werden, das “Tanken” des Fahrzeuges nicht nur an heutigen Tankstellen durchzuführen, sondern auch an einer Reihe von öffentlichen Ladestationen, die beim Parken des Elektroautos genutzt werden können.

Neben Dänemark und Israel gibt es jetzt auch ein Pilotprojekt in Deutschland um die nötige Mobilität mit Elektrofahrzeugen im Alltag zu erschaffen. Geplant ist zunächst 500 Ladestationen in Berlin zu errichten.

Wenn die Energie hierfür aus regenerativen Energien, wie zum Beispiel Windkraft, gewonnen wird, dann können die Elektrofahrzeuge, die nachts in der heimischen Garage aufgeladen werden, zudem eine Pufferfunktion für “überschüssig” produzierte Energie übernehmen. Die Tatsache, dass nachts meist mehr Wind weht als tagsüber, kann dann eventuell ohne industrielle Zwischenspeicher zur Glättung des Stromangebotes genutzt werden und Windenergie kann für die individuelle Mobilität genutz werden.

Dass heutige Elektrofahrzeuge nicht nur umweltfreundlich sind, sondern auch richtig Spass machen können, zeigt unter anderm der Tesla Roadster. Der Elektrosportwagen wird bereits in Serie produziert und die Nachfrage übersteigt im Moment das Angebot bei diesem Elektroauto bei weitem…

Wir sorgen für saubere Luft.

Czeers Solar Speedboat

Donnerstag, 24. Juli 2008

Die Firma Czeers aus den Niederlanden hat vor kurzem ein neues Speedboat vorgestellt. Dieses Boot ist zehn Meter lang und nur knapp drei Meter breit. Zudem ist es aus Kohlefaser in ultraleichtbauweise gefertigt und wiegt insgesammt nur 900 kg. Die Höchstgeschwindigkeit des Bootes beträgt laut Herstellerangaben 30 Knoten (knapp 60km/h). Das Boot verfügt über einen Elektromotor und einen Akku, um Energie zu speichern. Ein Verbrennungsmotor existiert nicht. Wenn das Boot ausschliesslich von den Solarzellen gespeist wird, dann kann dieses mit einer konstanten Geschwindigkeit von zehn Knoten fahren. Will man schneller fahren, dann muss der Elektromotor zusätzliche Energie aus dem Akku beziehen. Die Aufladedauer des Akkus soll zwölf Stunden bei Sonnenschein betragen, oder vier Stunden bei einer Aufladung über ein externes Elektrokabel.

Dieses Produkt zeigt, dass ebenso wie bereits bei anderen Konzepten beschrieben das viele kleine Firmen große Unternehmen mit alternativen Antrieben in ganz unterschiedlichen Branchen herausfordern. Diese Produkte sind nicht nur umweltfreundlich, sondern können wohl auch richtig Spass machen wie man im Video bestaunen kann…

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Zero Motorcycles

Samstag, 19. Juli 2008

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Nicht nur ausgereifte Elektoautos kommen langsam auf den Markt, auch Elektromotorräder sind mittlerweile schon erhältlich und wie man sieht auch voll praxistauglich:

http://www.zeromotorcycles.com/index.php

Das Zero Bike verfügt neben einem Aluminiumrahmen und einem hochentwickelten Lithium-Ionen-Akku über beeindruckende Leistungsdaten. Mit einer Reichweite von 64km und einer Höchstgeschwindigkeit von rund 90km/h kann man im Gelände richtig Spass haben. Nach zwei Stunden an einer Steckdose oder einem Generator ist der Akku dann wieder voll aufgeladen und das Rennen kann weitergehen.

Für rund 5000 Euro bekommt man so ein Gefährt in den USA. Wer dieses Motorrad hier erwerben möchte, muss laut Herstellerangabe 600 Euro für den Versand draufzahlen. Herkömmliches Tanken entfällt im Betrieb natürlich. Nur der nicht vorhandene Sound ist aber vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig… .

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Smart fortwo electric drive

Mittwoch, 9. Juli 2008

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Der Smart wird ab dem Jahr 2010 als Elektroversion erhältlich sein und in Serie gefertigt werden. Im Moment läuft ein Feldversuch in London mit einhundert Elektro Smart, um die Alltagstauglichkeit des Fahrzeugs zu testen. Viele Vorteile lassen sich für Londoner mit diesem Fahrzeug vereinen. Zum einen brauchen die Fahrer des Fahrzeuges in London keine City Maut zu bezahlen, wobei ab dem Jahr 2009 schon über 30 Euro für eine Fahrt mit einem Auto in die Innenstadt fällig werden! Parkplatzsorgen, Tanken und natürlich die Umweltverträglichkeit mit Null Emissionen sprechen eine eindeutige Sprache. Mit einer Reichweite von von rund 100km und einer Höchstgeschwindigkeit von 112km/h sollte man auch angenehm durch den Stadtverkehr kommen. Abends schliesst man den Smart dann an der Steckdose an und kann morgens wieder voll durchstarten.

Umweltfreundliche Fahrzeuge werden in Zukunft kein “Luxusgut” einer kleinen Gruppe von alternativen Umweltschützern mehr sein werden, sondern viele Autokäufer werden sich ökologisch und ökonomisch sinnvollen Alternativen gegenübersehen…

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GM-Volt

Dienstag, 24. Juni 2008

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Auch den etablierten Autoherstellern wird bewusst, dass heutige alternative Automobilkonzepte in Zukunft eher die Regel als die Ausnahme sein könnten. General Motors hat mit dem Chevy Volt derzeit ein Hybridauto als Prototypen im Programm. Neben einem Elektromotor besitzt der Volt einen Verbrennungsmotor, der bei langen Fahrten zugeschaltet wird, um einen mitgeführten Akku aufzuladen.

http://gm-volt.com/about/

Eine Akkuladung soll für die ersten 60km reichen. Danach dient dann der Verbrennungsmotor als Generator, welcher den Akku dann während der Fahrt auflädtl. Die Reichweite des Volt mit einer Tankfüllung von 25 Litern Kraftstoff, soll so rund 640km betragen. Das entspräche dann einem durchschnittlichen Verbrauch von unter 4 Litern Kraftstoff auf 100 km. Dieses wäre im Vergleich zu den heutigen amerikanischen Fahrzeugen eine wesentliche Kraftstoffeinsparung. Zudem wäre es mit dem Volt möglich, das Fahrzeug auch als reines Elektrofahrzeug zu nutzen, wenn man nach dem täglichen Gebrauch den Akku an einer externen Steckdose aufladen würden und das Auto dann nur Strecken innerhalb der Akkureichweite nutzen würde. Direkte CO2 Emissionen würden in diesem Fall nicht entstehen.

Das Fahrzeug soll zudem über eine Leistung von 160 PS verfügen und mit dieser eine Höchstgeschwindigkeit von rund 200km/h erreichen. Der Preis des Volt soll anfangs bei 40.000 US/$ liegen und sich dann im laufe der Zeit durch steigende Stückzahlen durch den hersteller auf 30.000 US/$ für die Autokäufer verringern. Mit diesem Design jedenfalls, wird dieses Hybridfahrzeug vorsaussichtlich ab dem Jahr 2010 so manchem konventionellen Fahrzeug die Schau stehlen…

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Genepax’ Wasser-Auto

Samstag, 14. Juni 2008

Die japanische Firma Genepax hat ein Auto vorgestellt, dass alleine mit purem Wasser fährt, nicht mit Wasserstoff, wie bei anderen Auto Projekten mit Brennstoffzelle. Nach den Angaben aus der Pressemeldung, soll das Fahrzeug mit einem Liter Wasser (egal ob es Regen-, Fluss-, oder Meerwasser ist) für eine Stunde mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h laufen.

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Der Kern der Technologie beruht auf einem Generator, der mit einer Membran-Elektronen-Einheit (MEA, membrane electrode assembly) und einem speziellen Material durch eine chemischen Reaktion das Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff aufspalten kann und so elektrischen Strom erzeugt. Der grosse Vorteil ist, dass bei dieser Energieumsetzung kein CO2 ausgestossen wird.



Ob sich diese Technik in nächster Zeit durchsetzen und auch auf Auto-Ausstellungen zu sehen sein wird, muss abgewartet werden, im Moment befindet sich Genepax noch in Patentverhandlungen und hofft auf die Zusammenarbeit mit anderen japanischen Autoherstellern. Die Preise für derartige Systeme werden derzeit mit 18,522 US-Dollar angebeben (ohne Auto) und werden bei Massenproduktion sogar unter 5000 US-Dollar sinken.

via Reuters und Tech-on

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Th!nk Ox

Montag, 2. Juni 2008

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Die Firma Th!nk aus Norwegen hat neben dem Th!nk City noch den Th!nk Ox in Planung. Dieses Auto soll in Modulbauweise gefertigt werden, um für spezifische Märkte in Nordamerika und in Asien mit eigenen gesetzlichen Regelungen und unterschiedlichen Kundenpräferenzen schnell und kostengünstig produzierbar zu sein. Das Auto soll Platz für fünf Personen bieten und über eine Reichweite von 250km im Stadtverkehr verfügen.

http://www.think.no/think/content/view/full/261

Der Ox soll eine Höchstgeschwindigkeit von 130km/h erreichen und in der Lage sein, mit unterschiedlichen Akkutypen betrieben zu werden. Sollten sich technologische Sprünge in der Akkutechnologie ergeben, so wird sich die Reichweite und die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges problemlos steigern lassen. Das Elektroauto soll zudem über einen Boardcomputer mit GPS, Internetzugang und Navigationssystem verfügen. Über den künftigen Verkaufspreis schweigt sich das Unternehmen noch aus, bei dem derzeitigen Ölpreis und bei den Strafsteuern, die an den CO2 Ausstoss herkömmlicher Fahrzeuge gekoppelt sind in Norwegen, wird wahrscheinlich allerdings eine hohe iinnerstaatliche Nachfrage vorhanden sein.

Als strategische Partner haben die Norweger General Electric und im letzten Jahr die Unternehmensberatung Porsche Consulting aus Deutschland gewonnen. Das sich gerade global Player für diese relativ kleine Firma interessiert, zeigt dass sie auch von den etablierten Firmen ernst genommen werden und diesees Produkt in Zukunft auch einer breiten Käuferschicht zugänglich sein könnte. Erstaunlich ist aber, dass nicht große Firmen mit gigantischen Ressourcen und umfangreichen Kompetenzen innovationskraft und Flexibilität zeigen, sondern zunehmend kleine Unternehmen, die trotz geringerer Ressourcen über zunehmend realistische Visionen für neue Produkte verfügen.

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Elektroautos heute und morgen

Freitag, 30. Mai 2008

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Der anhaltend hohe Ölpreis hat auch seine guten Seiten… . Sind Elektroautos heutzutage eher Nischenprodukte für eine ganz kleine Zielgruppe von Autofahrern,

http://www.cityel.de/

so wird das vermutlich in naher Zukunft ganz anders aussehen. Renault- Nissan plant ab dem Jahre 2010, also in anderthalb Jahren, Elektroautos auf Basis des heutigen Renault Megane in Serie zu fertigen. Neben einer wartungsarmen Technik und einer sehr guten Beschleunigung werden diese Elektroautos auch über eine für die Autobahn angemessene Höchstgeschwindigkeit verfügen und zusätzlich über eine alltagstaugliche Reichweite mit einer Akkuladung. Zudem wird der Sicherheitsstandart und der Komfort auf dem derzeitigen Niveau herkömmlicher Autos liegen. Bei der Energiegewinnung ist man, anders als bei heutzutage üblichen Verbrennungsmotoren, nicht auf einen Input = Öl angewiesen, sondern man kann mehrere Wege nutzen, Energie zu produzieren.

Neben diesen Vorteilen werden zusätzlich auch diejenigen Firmen in Zukunft Vorteile erringen, die jetzt flexibel und mutig genug sind, alltagstaugliche Elektroautos zu entwickeln und diese bald in Serie zu produzieren. Das Gute an einem hohen Ölpreis ist, je höher dieser steigt, umso eher werden wir die Elektroautos von morgen fahren…

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Mindset Hybrid

Mittwoch, 26. März 2008

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Neben den Norwegern (mit dem Th!ink City) legen jetzt auch die Schweizer mit einem alternativen Automobilkonzept nach. Das Unternehmen Mindset aus St. Niklausen möchte mit einem Hybridauto zahlungskräftigen Kunden ein Gefährt der Extraklasse bieten.

http://www.mindset.ch

Neben einem einzigartigen Design, soll das Auto durch seine Fahreigenschaften beeindrucken. Der Wagen wird über einen Elektromotor und einen Verbrennungsmotor verfügen, der den integrierten Akku wieder auflädt. Mit einer Tankfüllung von 30 Litern Kraftstoff soll so in Kombination mit dem Elektromotor, eine maximale Reichweite von 800km möglich werden. Die Höchstgeschwindigkeit des Mindset wird mit 140km/h angegeben, ebenso eine Beschleunigung von 0 auf 100km/h von unter 7 Sekunden. Damit sollte man dann in Zukunft auch auf der Autobahn mit einem alternativen Fahrzeugkonzept zügig unterwegs sein können.




http://www.kabeleins.de/auto/videos/einzeltest/artikel/14580/

Der CO2‐Ausstoss ist vom eingesetzten Antriebsmodus abhängig, und stellt im Verhältnis zu herkömmlichen Fahrzeugen Rekordwerte dar. Im Elektromodus fährt das Automobil von mindset emissionsfrei, im Hybrid‐Modus erhöht sich dann der Emissionswert auf maximal 70 g/km.

Der Preis des mutigen Konzeptes dieser Firma wird sich laut Herstellern zwischen vierzig und fünfzigtausen Euro bewegen. In Frankreich sollten dann aber potentielle Käufer dieses Fahrzeuges ab 2009 auch die großzügigen staatlichen Förderungen in Anspruch nehmen können und so den angepeilten Verkaufspreis drücken können. Wir sind gespannt ob dieses Fahrzeug mit den angepeilten Eckdaten ab 2009 in Serie gehen wird. Das neben alltagstauglichen Eckdaten sich ein alternatives Fahrzeuge auch durch ein mutiges Design abheben kann, haben die Schweizer jedenfalls vollkommen verstanden.

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