Project Better Place beginnt mit der Errichtung einer Infrastruktur für Elektroautos in Kalifornien. Wie man auf dem Bild erkennen kann, werden Akkuwechselstationen auf an den Autobahnen errichtet damit man bei längeren Fahrten mit Elektroautos keine Ladezeit bei einem leeren Akku hat. In drei Jahren soll die Infrastruktur bereits fertiggestellt sein. In Dänemark, Israel und Australien laufen bereits ähnliche Projekte um eine Infrastruktur für Elektroautos zu schaffen.
Neben der Infrastruktur wird auch ein neues Elektroauto vorgestellt, der Better Place Rouge. Dieses Elektroautos basiert auf dem Renault Megane und wird in naher Zukunft für eine emissionsfreie Mobilität in Kalifornien sorgen.
BMW startete mit dem Mini E. Mit 204 PS unter der Haube geht es rein elektrisch voran. Höchstgeschwindigkeit 152km/h bei einer Reichweite von bis zu 250km. Allerdings verbraucht der Akkublock im Farzeug eine Menge Platz, so dass der Mini E zum Zweisitzer mutiert.
Genau wie der Tesla Roadster verfügt das Elektroauto üper einen Akkublock aus 5.000 Laptop-Akkus, der das Auto mit der notwendigen Energie versorgt. Das Fahrzeug verfügt zudem über ein mitlerweile übliches System zur Bremsenergierückgewinnung wodurch die Reichweite im Stadtverkehr erhöht werden kann.
Nächstes Jahr startet ein Feldversuch in den USA mit 500 Fahrzeugen. BMW möchte so wertvolle Erfahrungen über die Alltagstauglichkeit des Fahrzeuges aus Kundensicht sammeln. Die Nachfrage am bezahlpflichtigen Feldversuch teilzunehmen übersteigt im Moment wohl bei weitem das Angebot. Dann steht der krisenfreien Serienproduktion wohl nichts im Weg…
Auch VW passt sich an und präsentierte vor kurzem den Golf Twin Drive. Die Autobauer aus Wolfsburg setzt zur Zeit noch auf eine Hybridlösung mit einem Elektromotor und einem Verbrennungsmotor. Die Reichweite des Twin Drive soll rein elektrisch betrieben 50km betragen. Danach schaltet sich automatisch der Verbrennungsmotor zu und liefert die nötige Energie. Die Höchstgeschwindigkeit soll im rein elektrischen Betrieb immerhin 120km/h betragen.
Dieses Fahrzeug ist im Moment allerdings noch ein Prototyp. Eine Versuchsreihe mit zwanzig Fahrzeugen soll ab 2010 anlaufen. Die Serienproduktion ist allerdings erst ab dem Jahr 2014 geplant. Dann wird auch die Akkutechnologie sicherlich noch weitere Fortschritte gemacht haben und die Reichweite im rein elektrischen Betrieb wird sich bestimmt noch erheblich steigern lassen.
Allerdings werden dann sicherlich schon längst viele kleine Hersteller reine Elektrofahrzeuge in Europa verkaufen.
Der Tesla Roadster ist im Moment wohl das beeindruckendste Elektroauto der Welt. Vorbei sind die Zeiten in denen Elektroautos ausschliesslich etwas für Idealisten waren, die die offensichtlichen Einschränkungen von Elektroautos wie: geringe Reichweite, magere Sicherheitsausstattungen, mieses Design und eine geringe Höchstgeschwindigkeit in Kauf nahmen.
Der Tesla Roadster setzt Masstäbe: beeindruckende Beschleunigungswerte, ansprechendes Design akzeptable Reichweite und eine vergleichsweise beeindruckende Sicherheitsausstattung. Hinzu kommt, dass der Roadster bereits in Serie produziert und zu einem am Markt akzeptierten Preis verkauft wird.
Vorbei sind die Zeiten in denen innovative Prototypen nie realisiert wurden und in den “Schubladen” einiger Herstellerfirmen wieder verschwanden. Mit dem Tesla Roadster hat zum ersten mal eine kleine Firma gezeigt das es technisch möglich ist ein attraktives Elektroauto zu einem am Markt akzeptierten Preis zu verwirklichen.
Die Folgen werden umwälzend sein. Fakt ist, dass viele Menschen den Tesla Roadster einem derzeitigen Neuwagen vorziehen würden, wenn sie es denn könnten. Aus Sicht der Käufer verbessert sich nämlich einiges gegenüber derzeitigen Fahrzeugen. Zum einen sind die Betriebskosten für elektrische Autos wesentlich geringer als für Wagen mit Ottomotoren. Des weiteren verfügen diese Fahrzeuge über eine wesentlich bessere Beschleunigung und einen höheren Wirkungsgrad der Energienutzung. Zudem verursachen sie keine Abgase und die Lärmbelästigung in den Städten wird deutlich verringert. Auch bei der Energiegewinnung ist man wesentlich flexibler. Denkbar ist durchaus, dass man sich ein Windrad in den Garten stellt und die nötige Energie für den Roadster selbst gewinnt.
Für die etablierten Herstellerfirmen ändert sich einiges. Käufer werden zunehmend Elektrofahrzeuge nachfragen, da diese ihnen auch gerade durch Kostensenkungspotentiale in der Massenproduktion erhebliche Vorteile gegenüber derzeit angebotenen Neuwagen bieten werden.
Wie konnte es passieren, dass nicht die kapitalstarken Herstellerfirmen als erste mit einem ähnlichen Produkt auf den Markt kamen? Riesige Forschungsabteilungen mit den besten Ingenieuren der Welt und der Erfahrung von Jahrzehnten im Automobilbau hätten doch zumindest ein ebenso innovatives Fahrzeug hervorbringen können?
Jetzt sieht man sich bei vielen etablierten Herstellern sinkenden Absatzzahlen gegenüber und ruft nach Subventionen vom Staat. Dieses hängt sicherlich auch mit anderen Faktoren zusammen, liegt aber auch ganz wesentlich an veralteter Technologie. Die Produzenten bei Tesla Motors haben diese Probleme nicht. Sie kommen mit der Auslieferung des Roadster nicht hinterher…
Kalifornien wird zunehmend zum Hotspot für Elektroautos und Hybridlösungen. Phoenix Motorcars möchte ab dem Jahr 2010 einen rein elektrischen SUV auf die Strasse bringen. Das Fahrzeug soll über eine Reichweite von 160km verfügen und mit 268 PS eine beachtliche Beschleunigung erzielen. Die Höchstgeschwindigkeit gibt der Hersteller mit mehr als 160km/h an. Autobahnfahrten sollten so kein Problem darstellen. Zudem existiert wohl jetzt schon eine Technologie, wodurch sich der Akku des Fahrzeuges innerhalb von 10 Minuten zu 95% aufladen lässt. Würden in der Zukunft Tankstellen mit diesem System ausgerüstet werden, dann wäre dieses schon eine ernsthafte Alternative zum derzeitigen volltanken.
Der Wagen wird neben einem schon ülichen System zur Bremsenergierückgewinnung auch über elektrische Fensterheber und eine integrierte Klimaanlage verfügen. Zudem sind auf der Webseite des Herstellers auch unterschiedliche Aussenfarben und Innenraumausstattungen schon jetzt wählbar.
Genau wie andere Fahrzeugentwicklungen auch, zeigt der Phoenix SUV, das Fortschritte in der Akkutechnologie und ein gesteigertes Umweltbewusstsein bei den Menschen zu neuen Produkten führen die vor ein paar Jahren noch undenkbar waren.
Vielleicht kann man mit diesem Fahrzeug ab 2010 ja dann auch mal im Gelände unterwegs sein…
Neben vielen kleinen und eher unbekannten Automobilherstellern realisieren auch die traditionellen Hersteller langsam, dass Autos auf Hybridbasis und dann im zweiten Schritt Fahrzeuge, die rein elektrisch angetrieben werden in Zukunft unsere Mobilität bestimmen werden. Volvo testet zur Zeit den ReCharge. Bei diesem Modell handelt es sich um ein Hybridfahrzeug welches über eine Kombination aus einem elektrischen Antrieb und einem konventionellen Motor verfügt. Der Akku des Fahrzeuges soll für eine Reichweite von hundert Kilometern über ausreichend Reserven verfügen. Bei längeren Strecken kommt dann, ähnlich wie bei anderen Modellen diesen Typs, der konventionelle Motor hinzu der als Generator dienen soll.
Das Fahrzeug soll eine Höchstgeschwindigkeit von 160km/h erreichen und einen Kraftstoffverbrauch von maximal 5,5 Litern auf 100km haben. Wird der Wagen allerdings rein elektrisch genutzt und nach jeder Fahrt wieder aufgeladen, welches maximal drei Stunden dauert, dann wird nur elektrische Energie verbraucht und der Kraftstoffverbrauch reduziert sich auf Null. Den Sprint von Null auf hundert soll der Recharge zudem in einer Zeit von unter neun Sekunden bewältigen.
Ein weiteres Merkmal des Recharge ist zudem, dass der Wagen über vier seperate Elektromotoren in den Rädern verfügt. Vorteil dieses Systems ist es, dass Antriebsstränge gespart werden und eine elektronische Regelung der einzelnen Motoren genutzt werden kann um Bremsenergie zu speichern. Mit Hilfe der Bremsenergierückgewinnung wird so die Reichweite im reinen Elektrobetrieb gesteigert.
Sollte der Preis des ReCharge in der Zukunft konkurrenzfähig sein, dann könnten gerade auch Familien von diesem Auto profitieren, wobei sie umweltbewusst und gleichzeitig günstig unterwegs sein könnten.
Neben dem Tesla Roadster kommt bald noch ein weiterer umweltfreundlicher Sportwagen aus Kalifornien. Hierbei handelt es sich um den Karma von der dort ansässigen Firma Fisker. Bei diesem Auto handelt es sich um ein Hybridmodell, welches sowohl einen Verbrennungsmotor, als auch einen Elektromotor antreibt. Ähnlich wie beim GM Volt sollen die ersten 80km rein aus elektrischer Kraft bewältigt werden. Möchte man weiter fahren, dann schaltet sich automatisch ein Verbrennungsmotor zu der als Generator dient und den Akku des Autos auflädt. Die überwiegende Mehrzahl der Autofahrten im Alltag sind eher unter 80km anzusehen. Die Idee hierbei ist nun, nach jeder Fahrt den Wagen elektrisch aufzuladen und so über die gesammte Lebensdauer den mitgeführten Ottomotor nur in Ausnahmefällen zu nutzen und hierdurch den anfallenden CO2 Ausstoss so gering wie möglich zu halten.
Der Karma soll eine Höchstgeschwindigkeit von über 200km/h erreichen. Die Beschleunigung von Null auf 100 km/h gibt der Hersteller mit einer Zeit von unter sechs Sekunden an. Zum Preis von 100 000 US/$ kann man sich dann ab 2010 entscheiden, ob man lieber einen viersitzigen Hybrid Karma fahren möchte, oder aber einen zweisitzigen rein elektrisch angetriebenen Tesla Roadster. Bahnbrechend sind auf jeden Fall beide Fahrzeuge.
Der Tuningspezialist RUF aus dem Algäu hat vor kurzem einen umgebauten Porsche vorgestellt der rein elektrisch angetrieben wird. Der Wagen mit der Bezeichnung eRUF Konzept A 2008 verfügt über 204 PS und soll eine Höchstgeschwindigkeit von 225km/h erreichen. Die Reichweite gibt die Firma mit bis zu 320km an. Diese variiert allerdings ebenso wie bei herkömmlichen Fahrzeugen und hängt auch vom Fahrstil des Fahrers ab.
Beachtlich ist, dass der Wirkungsgrad dieses Fahrzeuges, also der Anteil der nutzbaren Energie aus dem Energiespeicher des Fahrzeuges, wesentlich höher ist als bei herkömmlichen Fahrzeugen und so weniger Energie verschwendet wird. Die elektrische Energie für den Prototypen wurde aus dem firmeneigenen Wasserkraftwerk gewonnen, wodurch sich der ökologische Kreislauf in diesem Fall schliesst. Das spannende an diesem Konzept ist, dass es eine Synergie herstellt zwischen Fahrspass und Umweltverträglichkeit.
Das erste Mensch-Maschine-Hybridmotorrad kommt aus Berlin. Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um einen Zwitter, bestehend aus der Kombination zwischen einem Motorrad und einem Fahrrad. Kernstück des ErockIT ist ein Elektromotor, dessen Leistungsabgabe mit Hilfe der Drehbewegung der Pedale gesteuert wird. Je schneller der Fahrer in die Pedale tritt, umso höher ist die Leistungsabgabe des Motors und somit die Beschleunigung des Fahrzeugs. Der ErockIT erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 80km/h und eine unwahrscheinliche Beschleunigung. Die Reichweite wird mit bis zu 80km angegeben. Lädt man den ErockIT an der Steckdose auf, dann sollte man drei bis vier Stunden hierfür einplanen.
Ein ganz besonderer Coup ist aber auch ein Bremssystem, welches zur Energierückgewinnung genutzt werden kann. So wird die Bremsenergie nicht zwangsläufig in Hitze umgewandelt, sondern kann zum laden des Akkus genutzt werden.Der Preis soll 30.000 Euro pro Stück betragen, wodurch das massentaugliche Vergnügen durchaus noch auf sich warten lassen wird. Eine zukunftsfähiges und sinnvolles Fahrzeug ist es aber auf jeden Fall.
Das Velozzi Geheimprojekt. Nur so viel ist bekannt: Es handelt sich um ein Hybridfahrzeug mit einer angegebenen Beschleunigung von Null auf Hundert unter 3 Sekunden. Höchstgeschwindigkeit 320km/h und ein Verbrauch von 2 Litern auf 100km/h. Wir sind gespannt…