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Archiv für Januar 2008

Ökologie und Ökonomie

Mittwoch, 23. Januar 2008

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Die Vision von einer mobilen Welt durch Elektroautos, vom ehemaligen SAP Vorstand Shai Agassi wird konkreter. Mit seinem Projekt “Project Better Place” möchte der Gründer des gleichnamigen Startup Unternehmens eine Automobile Revolution auslösen:

http://www.projectbetterplace.com/

Verhandlungen über eine mögliche zukünftige Ausgestaltung einer Infrastruktur für den Wechsel des Akkus (zum Beispiel an Tankstellen) wird im Moment auch in Deutschland vorangetrieben. Renault und Nissan sind schon heute Partner dieses Projektes und versprechen sich von ihrem Engagement langfristige betriebswirtschaftliche Erfolge.

http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:Agassi%20Netz%20Stromautos/306812.html

In Israel soll in Zukunft die nötige Energie aus Ökostrom gewonnen werden. Die Erzeugung der Energie soll dann über Solaranlagen erfolgen. Mit dem Hintergrund der bestehenden Abhängigkeit vom Erdöl der Industriestaaten hat diese Entwicklung auch eine politische Dimension. Sollte die nötige elektrische Energie für diese Fahrzeuge aus erneuerbaren Energien gewonnen werden, dann entfallen Abhängigkeiten vom Erdöl zu weiten Teilen und Wachstumsrisiken für die westlichen Industriestaaten verringern sich.

Vielleicht zeigt sich ja auch bald ein Deutscher Hersteller flexibel genug, um sich den kommenden Herausforderungen zu stellen. Die langfristigen Erfolge dürften bei der Höhe des derzeitigen Ölpreises und der fortschreitenden Klimaerwärmung die mittelfristig anfallenden Investitionen der Hersteller, laut Angaben des Gründerteams, bei weitem übertreffen.

http://www.youtube.com/watch?v=f9bc4vNccL0

Das spannende an diesem Projekt ist, dass es in naher Zukunft schon eine Synergie aus Umweltschutz, Fahrspass und einer günstigen automobilen Lösung geben wird, die das Potential hat unsere Welt zu einem “besseren Platz” zu machen…

Wir sorgen für saubere Luft.

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Tesla Motors gewinnt Chrunchie

Samstag, 19. Januar 2008

Bei den heutigen TechChrunchie Awards im Herbst Theatre in San Franscisco, CA gewann Tesla Motors den Preis in der Kategorie Best Clean Tech Startup. Die Gründer von Tesla sind natürlich, wie es im Stream zu hören war, mit ihrem Elektro-Flitzer angereist.
Weitere Finalisten dieser Kategorie waren A123Systems, Ausra, GridPoint und NanoSolar, allesamt aus der Batterie und Solar Branche.

The Air Car

Dienstag, 8. Januar 2008

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Ein revolutionäres Konzept kommt von der Firma MDI aus Frankreich:

http://www.theaircar.com/

Kerngedanke der alternativen Antriebstechnik ist Druckluft, die in einem Behälter komprimiert wird und beim Fahren die Kolben eines Motors antreiben. Der Ladevorgang des Drucklufttanks kann auf zwei unterschiedliche Arten vollzogen werden. Zum einen über einen elektrischen Kompressor, der im Wagen verbaut ist und an eine gewöhnliche Steckdose angeschlossen wird, dieser Aufladevorgang an einer Steckdose dauert dann allerdings bis zu fünf Stunden. Zusätzlich besteht auch noch die Möglichkeit, Druckluft auch während der Fahrt über einen internen, sekundären Verbrennungsmotor zu erzeugen. Dieser würde laut Herstellerangaben dann allerdings weniger als zwei Liter Treibstoff auf hundert Kilometer verbrauchen. Ein enormer Vorteil dieser Technologie kann sein, dass man als Verbraucher auf unterschiedliche Energieträger, bei stark schwankenden Preisen ausweichen kann und zusätzlich wesentlich umweltschonender unterwegs ist als mit derzeitigen Fahrzeugen.

Das neueste Modell dieser Fahrzeuggattung soll der “OneCat” werden. Mit einem Basispreis von 3.500 Euro und einer Höchstgeschwindigkeit von 110km/h sprechen grundlegende Eckdaten eine eindeutige Sprache. Die Reichweite mit einer Drucklufttankfüllung soll dann 80km betragen. Ob der Fahrer dann den Wagen dann über eine Steckdose aufladen wird, oder den Verbrennungsmotor einschalten wird, bleibt ihm überlassen.

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/luftauto2.html

Ab 2009 soll der “OneCat” regulär in Europa zu kaufen sein. Mit dem derzeitigen Subentionssystem in Frankreich, welches für Fahrzeuge mit einem CO2 Ausstoß von unter 60g CO2 pro Kilometer, 5000 Euro Umweltprämie vorsieht (was der OneCat mit zugeschalteten Verbrennungsmotor mühelos schaffen sollte), kann es durchaus interessant für den französischen Staat werden. Eigentlich müssten die Verbraucher den “OneCat dann ja mehr als geschenkt bekommen…

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Wir sorgen für saubere Luft.

www.startblue.de

KfZ-Steuer nach CO2 Ausstoß

Montag, 7. Januar 2008

Die seit über 50 Jahren bestehende Besteuerung von Fahrzeugen nach der Größe des Hubraums soll sich in diesem Jahr für Neuahrzeuge grundlegend ändern. Im ersten Quartal diesen Jahres wird ein Gesetzesentwurf vorgelegt werden, wobei das wesentliche Kriterium der Kfz-Steuer der CO2 Ausstoß der Neuwagen sein wird. Die Entwicklung des CO2 Ausstoßes verhält sich proportional zum Verbrauch des Fahrzeuges. Wie man auf dieser Seite leicht erkennen kann, sind dort die Dieselfahrzuge leicht im Vorteil. Der Hubraum eines Fahrzeuges steht heutzutage allerdings nicht unbedingt in einem Zusammenhang mit dessen Verbrauchswerten. Daher ist es sinnvoll Anreize und für diejenigen zu setzen, die einen geringen CO2 (Verbrauch) Ausstoß durch einen technologisch hoch entwickelten Motor haben und diejenigen zu bestrafen, die beim CO2 Ausstoß hinterherhinken. Sollte die exakte gesetzliche Berechnungsgrundlage feststehen, dann wird startBlue! die dann fällige Kfz-Steuer präsentieren…

Wir sorgen für saubere Luft.

Phoenix Motorcars

Samstag, 5. Januar 2008

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Das erste serienreife elektrische Nutzfahrzeug wird die Firma Phoenix Motorcars aus den USA auf den Markt bringen:

http://www.phoenixmotorcars.com/

Hierbei handelt es sich um einen Pickup, der eine Reichweite von über 160 Kilometern erreichen soll. Das Fahrzeug hat eine angegebene Höchstgeschwindigkeit im voll beladenen Zustand von über 150 km/h und soll dieses Jahr, zunächst in kleiner Stückzahl auf den amerikanischen Markt kommen. Den Sprint von Null auf Hundert soll das Sport Utility Vehicle in einer Zeit unter 10 Sekunden schaffen. Für den Akku soll es zwei Auflademöglichkeiten geben. Einmal ein herkömmlicher Ladevorgang an einer regulären Steckdose der innerhalb von sechs Studen vollzogen sein soll und zweitens ein sogenannter Schnelladevorgang an einer speziellen externen Ladestation, der innerhalb von zehn Minuten den Akku des Fahrzeuges zu 95% aufläd. Über die hierzu benötigte externe Ladestastion gibt der Hersteller aber noch keine genauen Informationen. Neben dem Sport Pickup ist zusätzlich noch ein SUV geplant, welches in der Zukunft einen weiteren Kundenkreis ansprechen soll.

Das oftmals vorhandene Problem des rapiden Verschleiß des Akkus bei Elektrofahrzeugen soll der eingebaute Lithium Titanate Akku nicht haben. Dieser soll eine Lebensdauer von über 400.000 km besitzen. Lärm und schädlichen CO2 soll der Wagen nicht ausstoßen. Über den Verkaufspreis schweigt sich der Hersteller leider noch aus, anhand der verfügbaren Leistungsdaten scheint das Elektroauto aber schon sehr nahe an heutige konventionelle Automobile heranzukommen. Amerikanische Farmer werden sich dann sicherlich auch über einen geringeren Verschleiß des Elektromotors gegenüber derzeitigen Pickups mit Verbrennungsmotoren freuen.

Wir sorgen für saubere Luft.

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